Gute Vorsätze für 2021 – Mit diesen 6 Tipps endlich deine Familien Finanzen im Griff

Lesedauer 5 Minuten

Gute Vorsätze für dein Jahr 2021

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Familien Finanzen im Griff wünscht dir frohe Weihnachten und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Hoffentlich hast du all deine Geschenke für deine Liebsten trotz des Lockdowns zusammen bekommen – und das Loch in deiner Haushaltskasse ist dadurch nicht zu groß geworden.

Falls doch? Bekommst du jetzt sechs Tipps für das nächste Jahr wie du deine Finanzen besser in den Griff bekommst.

Viele werfen lieber keinen Blick auf ihre Kontoauszüge und ärgern sich dann doch, wenn sie es tun. Wo ist nur schon wieder das ganze Geld hin? Wie wäre es, wenn das nicht so wäre – du deine Finanzen richtig gut im Griff hättest? Super, oder? Von allein geht das aber nicht. Mit den folgenden sechs Tipps bist du aber auf einem guten Weg dorthin.

Tipp 1: Aufschreiben hilft den Überblick zu behalten

Um einen Überblick über deine Finanzen zu erhalten, hilft es deine Ausgaben zu dokumentieren. Dies geht am besten, wenn man sich einmal wöchentlich hinsetzt und ein Haushaltsbuch in Excel führt. Den hier kannst du deine Ausgaben deinen Einnahmen gegenüberstellen und genau erfassen, wo du und wie viel Geld du ausgibst. Besser noch, du kannst relativ einfach Kostenfressser aufspüren und analysieren, wo du zu viel oder durchaus weniger ausgeben könntest. In meinem kostenlosen Haushaltsbuch findest du auch einen Vergleichsrechner um deine Ausgaben für Strom, Internet, Handy-Anbieter zu vergleichen.

Als guten Vorsatz für 2021 ist das der beste Anfang um deine Finanzen in den Griff zu bekommen, auch wenn es anfänglich etwas schwerfällt, wirst du sehr schnell den neu gewonnenen Überblick lieben und wertschätzen. Denn von nun an weißt du genau, wie viel Geld dir im Monat zur Verfügung steht.

Tipp 2: Puffer anlegen für Notfälle

Um Tipp 1 richtig umzusetzen, solltest du dir noch einen Notgroschen aufbauen. Denn was passiert, wenn der Fernseher seinen Geist aufgibt, das Auto dringend in die Werkstatt muss oder ein anderes unvorhersehbares Ereignis eintritt? Dann bringt auch das beste Haushaltsbuch nichts, denn die Ausgaben sind nicht mit eingeplant und der Monat schon mal finanzielles Desaster. Deswegen empfiehlt es sich, einen Puffer für Notfälle anzulegen. Jeden Monat ein fixer Betrag, der am besten auf ein separates Konto als Rücklage geparkt wird. Dafür solltest du am besten einen Dauerauftrag einrichten um diese Zahlung direkt nach dem Gehaltseingang als feste und regelmäßige Transaktion sparen.

Da es aber selten unvorhersehbare Ereignisse eher selten gibt, nutze ich persönlich die „Spare dich arm Methode„. Auf jeden Fall bleibst du mit einem Notgroschen auch im Ernstfall entspannt.

Tipp 3: Der Weg ist das Ziel

Damit du deine Ziele auch erreichst, solltest du dir in kleinen Etappen deine Ziele setzten, doch dafür musst du dir deine Ziele auch bewusstwerden und sein. Welche Ziele hast du denn eigentlich?

Um wirklich klein anzufangen, könntest du dir doch das Ziel setzten bis Ende März 500 € angespart zu haben und dir extra dafür ein kostenloses Sparkonto eröffnen zum Beispiel bei der DKB. Zusätzlich solltest du dir Gedanken machen, welche persönlichen kurz-, mittel- und langfristigen-Sparziele du besitzt. Den es gibt bestimmt Sparziele, die du so vielleicht noch gar nicht auf den Schirm hast. Mach dir also Gedanken um deine Zukunft!

Tipp 4: Reden und Planen

Über Geld spricht man nicht, das hört man ziemlich oft und ist vielen schon von der Kindheit so mitgegeben worden, doch um weiterzukommen, solltest du das nicht mehr tun. Sprich mit guten Freunden oder auch Familienangehörigen dich sich auch für Finanzen interessieren. Den allein durch den Austausch und Erfahrungen anderer kann man oftmals nützliche Tipps für sich mitnehmen. Auch aus schlechten Erfahrungen kann man gute Rückschlüsse ziehen und daraus lernen.

Wen du dich über Geld enthältst und dir deine eigenen Rückschlüsse ziehst, solltest du dir auch deine eigenen Finanz-Rituale machen. Denke täglich über Geld nach und checke gerade zum Anfang deine täglichen Ausgaben, so wirst du ein gutes Gefühl für deine Finanzen entwickeln.

Zusätzlich solltest du dir auch feste Haushaltsbudgets setzten. Gebe dir also feste finanzielle Rahmen für bestimmte Ausgabenbereiche, die du versuchst einzuhalten. Zum Beispiel bei Lebensmitteln oder Freizeitaktivitäten wie Kinobesuche sollte man sich monatlich ein festes Budget setzten. Schaue, ob du möglich monatliche Abos vielleicht reduzieren kannst oder sie woanders günstiger bekommst.

Vermeide auch „Impuls-Käufe“. Die Werbung suggeriert uns, dass wir ohne bestimmte Artikel nicht mehr leben könnten, die auch gerade jetzt noch besonders günstig sind. Frage dich immer, ob du das Produkt tatsächlich brauchst. Oftmals hilft ein Gespräch oder eine Nacht drüber zu schlafen. 

Tipp 5: Keine Finanzierung beim Kauf

Heut zutage wird das Kaufen von neuen Produkten wie ein neuer Fernseher so verlockend verpackt! Überall wird mit bequemer Ratenzahlung bei sehr niedrigen Zinsen geworben, oft auch sogar mit Null-Prozent-Finanzierungen gelockt. Doch solche Kredite sind aber das was sie sind: Schulden! Diese müssen monatlich abgetragen werden und aus einem Kaufkredit wird schnell auch mal ein zweiter oder sogar dritter. Im Ernstfall bei einer finanziellen Notlage können diese kleinen Kredite ein richtiger Klotz am Bein sein und auch bei manchen einen in die Verschuldung führen.

Deshalb: kein Kauf auf Pump. Niemals! Kaufe nur das, dass du dir auch leisten kannst.

Tipp 6: Optimiere deine Konten

Wenn du deine guten Vorsätze für das Jahr 2021 auch langfristig Umsätzen möchtest, du dein Haushaltsbuch, Haushaltsbudgets gesetzt hast und dir über deine Sparziele im Klaren bist, solltest du im besten Fall deine Konten optimieren. Hier gibt es nicht nur Einsparpotenzial im Sinne der Kontoführungsgebühren, sondern das Sparen an sich wird dir viel leichter fallen.

Also optimiere deine Konten! Dies kannst du in zwei einfachen Schritten umsetzten. Eröffne zwei Konten bei zwei verschieden Banken:

  1. Das Gehaltskonto: Mit dem Gehaltskonto zahlst du deine monatlichen Ausgaben wie zum Beispiel Miete, Strom, Lebensmittel und Freizeitaktivitäten. Durch deine festen Budgets, die du dir gesetzt hast, weißt du genau was du monatlich ausgeben darfst und möchtest. Das restliche Geld geht auf das… zweite Konto
  2. Das Sparkonto: Mit deinem Sparkonto verfolgst du deine gesetzten Sparziele und das Auffüllen deines Notgroschens. Wen du direkt zum Gehaltseingang das Geld für deine Sparziele auf dein Sparkonto mit einem Dauerauftrag überweist, wirst du langfristig Erfolg beim Sparen haben und deinen Zielen schnell ein Stück näherkommen.

Durch das verfolgen und setzten deiner Haushaltsbudgets weißt du genau wie viel Geld du im Monat benötigst, das restliche Geld sollte für deine Sparziele verwendet werden. Wen du schon direkt zum Gehaltseingang dir Daueraufträge einrichtest und den Sparbetrag auf dein Sparkonto überweist, wirst du so nicht in die Verlegenheit kommen dieses Geld auszugeben. Zusätzlich weißt du, dass du mit dem Geld auf deinem Gehaltskonto bis zum Monatsende auskommen musst. Den das Geld, das du nicht siehst, wirst du so schnell auch nicht ausgeben. Also optimiere und automatisiere deinen Geldfluss.

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