Das Mehr-Konten-Modell, “Spare dich Reich” beginne jetzt 2021

Mehrkonten-ModellLesedauer 7 Minuten

Mit dem Mehr-Konten-Modell zu mehr Reichtum “Spare dich Reich”

Wer kennt das Problem nicht, “am Ende des Geldes ist noch soviel Monat übrig” – Viele haben genau dieses Problem und mal ganz ehrlich, in meiner Ausbildungszeit oder auch viele Studenten und Familien kennen diese Sorge auch. Nicht immer ist das ein Anzeichen für einen schlechten Umgang mit Geld.

Meist ist es doch so, es kommen Rechnungen ins Haus oder Abbuchungen auf dem Konto, die man so nicht auf dem Schirm hatte und einen für den Rest des Monats einen Strich durch die Rechnung machen. Ich selbst hatte mich schon relativ früh um meine Finanzen gekümmert und meine Einnahmen und Ausgaben im Überblick gehabt, doch erst mit dem Mehr-Konten-Modell lernte ich das richtige und effektive Sparen. Diesen Schritt dorthin kannst du sehr gut in diesem Beitrag lesen: “Spare dich arm” um Reich zu werden, mit dem Parkinsonsche Gesetz

Wie funktioniert das Mehr-Konten-Modell genau?

Um es in kurzen und einfachen Schritten aufzugliedern.

Schritt 1: Psychologie: Ich zeig dir wie du dich selbst austrickst, damit du sparsamer und zielgerichteter mit deinem Geld umgehen wirst.

Schritt 2: Das richtige System: Ich zeig dir wie du dir ein automatisches System einrichtest, um einfacher Geld zu sparen.

Schritt 3: Disziplin: Wie du innerhalb kürzester Zeit deine Finanzen voll im Griff bekommst, und immer mehr Geld anziehst.

Doch zu aller erst sollten wir prüfen, wo unser Geld eigentlich hingeht!

Wo geht dein Geld eigentlich hin?

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, wie hoch deine monatlichen Ausgaben sind? In der heutigen Welt ist es gar nicht so einfach einen Überblick zu behalten, hier lockt ein Angebot und Werbebotschaften locken überall. Da fällt es nicht so leicht, Klarheit über sein eigenes Konsumverhalten zu erlangen. Aber glaub mir, da bist du nicht allein, nur die Allerwenigsten können diese Frage genau beantworten. Die meisten haben einfach den Überblick verloren.

Auch, wenn ich mich schon lange mit meinen Finanzen intensiv beschäftige, fällt es gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Z.B.mein Gehalt gibt es zum Monatsende, Miete, Strom und Versicherung wird zum Anfang des Monats abgebucht. Dann kommt hier und da ein bissel für den Kindergarten und zur Monatsmitte wird Internet, Handy. Dazu gesellen sich über den ganzen Monat Rechnungen, Abbuchungen, ETF-Sparpläne und Rücklagen für die vielen Sparziele und Rücklagen. Es ist gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten, wie viel Geld eigentlich für den Monat noch verfügbar ist. Das gilt sowohl für das Thema Konsum als auch für die Sparaktivitäten zum Vermögensaufbau und für die Altersvorsorge.

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Was passiert dadurch? Man rutscht schneller ins Dispo als einem lieb ist und dadurch verschulden sich viele auch, weil sie einfach keinen Überblick mehr haben.

Verschaffe dir einen Überblick über deine Finanzen

Um dir einen Überblick über deine Finanzen zu verschaffen, empfiehlt es sich immer ein Haushaltsbuch zu führen. Die kannst du auf viele verschiedene Wege tun, auf einem Notizblock, in einer App oder im besten Fall führst du dein Haushaltsbuch in einer Excel-Tabelle.

Hier findest du mein Haushaltsbuch als kostenlosen Download

Wen du dein Haushaltsbuch und z.B. dein Banking App wie die von der ING* richtig nutzt, erhältst du schnell einen Überblick, wie viel du diesen Monat noch Ausgeben kannst und welche Dinge diesen Monat noch bezahlt werden müssen. So hast du deine Ausgaben schnell erfasst und im Überblick.

Zusätzlich solltest du dir aber auch Gedanken über deine Sparziele machen, den auch deine Sparziele benötigen Geld, dass du jeden Monat zur Seite legst und dir dafür Rücklagen aufbaust. Du solltest dir Rücklagen für jedes kleinste Detail bilden, egal ob es der nächste Urlaub ist, neue Möbel, Reparaturen am oder ein neues Auto, ja sogar der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge sollte ein Sparziel sein.

Hier kannst du mehr zum Thema Sparziele definieren lesen

Jetzt solltest du langsam verstehen, weshalb du ein Mehr-Konten-Modell benötigst und warum du dein Geld vor dir selbst verstecken solltest, um dich Reich zu sparen.

Zwei Alternativen für das Mehr-Konten-Modell oder doch gleich beide?

ING oder DKB / beide Girokonten im direkten Vergleich

Was kannst du tun, um dein Geld besser zu managen “Spare dich Reich”?

Bei den meisten finanziell erfolgreichen Menschen steckt ein System dahinter. Ein System, das ihnen dabei hilft diszipliniert ihr Geld zu verwalten und nicht sinnlos auszugeben. Sie schaffen es, sich Rücklagen zu bilden für Dinge, die irgendwann einmal so oder so bezahlt werden müssen (andere müssen auf Kredite zurückgreifen) und schaffen sich einen Notfallfonds (für unvorhergesehene Dinge die auch mal kaputt gehen) an. Genau dafür dient das Mehr-Konten-Modell oder manchmal auch Mehrkonten-System genannt.

Bei dem Mehr-Konten-Modell ist das wichtigste um dich selber ein wenig auszutricksen, dass du dein Geld auch ein wenig vor dir Verstecken musst. Das ist für die Psychologie des Menschen vom Vorteil, denn das Geld, was ich nicht täglich sehe, dass möchte man auch nicht ausgeben.

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Dafür ist es vom großen Vorteil, wenn du dein Sparguthaben und deine Geldanlagen von deinen täglichen Ausgaben trennst. Ansonsten kann es sehr schnell passieren, dass du mehr Geld ausgibst, als du eigentlich wolltest. Geld ist immer schneller ausgegeben als es verdient wird und wenn du dein Geld nicht smart aufteilst, ist die Gefahr hoch, es zu verplempern.

Deswegen ist es sinnvoll wenigstens zwei verschieden Konten mit separaten Sparkonten zu eröffnen. Das Geld, dass du für den alltäglichen Bedarf benötigst, landet auf dem Hauptkonto und für all deine verschiedenen Sparziele, eröffnest du ein extra Giro-Konto und für jedes Sparziel ein eigenes Sparkonto die du auch danach benennen kannst. Wir nutzen dafür die ING* als Hauptkonto und die DKB* als Sparziel-Konto.

Am besten ist es, du automatisierst das Mehr-Konten-Modell

Um die bestmöglichen Erfolge mit deinem Mehr-Konten-Modell zu haben, solltest du das Sparen automatisieren. Das soll nichts anders heißen, dass du, sobald dein Gehalt auf deinem Konto ist, dein Geld direkt wieder verteilst. Sprich, du behältst nur das auf deinem Konto, das du für den Monat zum Leben benötigst.

Der Rest wird auf deine verschiedenen Konten mit einem Dauerauftrag automatisch überwiesen. Automatisierst du deinen Geldfluss, fällt es wesentlich leichter, dranzubleiben. Denn wenn du dein Geldfluss mit dem Mehrkonten-System automatisiert hast, musst du dich jeweils nur einmal überwinden, das Vernünftige zu tun. Die Automatisierung ist also nicht nur wichtig um Zeit zu sparen, sondern vor allem auch eine psychologische Hilfe.

Zwei Alternativen für das Mehr-Konten-Modell oder doch gleich beide?

ING oder DKB / beide Girokonten im direkten Vergleich

Wie gehst du mit dem Mehrkonten-System am effizientesten vor?

Am besten legst du dir deine Grundpfeiler fest, dazu solltest du deine Sparziele und deine Sparquote genau kennen. Deswegen ist es wirklich sehr wichtig, das du dich mit deinen Sparzielen zuvor auseinandersetzten. Doch du brauchst keine Angst haben, du kannst auch noch im Nachgang noch Dinge ändern oder hinzufügen.

Zusätzlich kann ich dir noch ans Herz legen, das du diesen Beitrag liest “Spare dich arm” um Reich zu werden, mit dem Parkinsonsche Gesetz. Mit diesem Wissen kannst du das Sparen für dich revolutionieren. DU solltest immer daran arbeiten, deine Sparquote zu erhöhen, dafür bietet sich immer die nächste Gehaltserhöhung oder ein Jobwechsel an.

Wenn du nun genau weist, was deine Sparziele sind, wie hoch deine Ausgaben und Einnahmen sind, kannst du am besten auf ein Stück Papier dein Mehr-Konten-Modell aufzeichnen. Hast du dies getan, eröffnest du deine Konten, die du für dein Vorhaben benötigst. Wie gesagt, ich empfehle dir dafür die ING und DKB, diese sind mit die Besten für dein Vorhaben.

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Lege die Verteilung wirklich auf den Anfang des Monats, denn so garantierst du, dass du deine Ziele einhältst. Nutze Daueraufträge, um dein Geld zum Anfang des Monats auf die Unterkonten zu verteilen. Daueraufträge kannst du mit wenigen Klicks im Online-Banking einrichten. Das Schöne daran ist: Du musst das Ganze nur einmal für jedes Konto machen. Danach laufen sie, bis du sie änderst oder löschst.

Wie richte ich mein eigenes Mehr-Konten-Modell ein?

Hier möchte ich dir ein Beispiel für den Aufbau eines Mehrkonten-Modell geben:

Mehrkonten-Modell
Mehr-Konten-Modell

1. Hauptkonto ING für monatlichen Fix Kosten

Das Hauptkonto dient bei deinem Mehrkonten-System für deine monatlichen Fix-Kosten, wie Miete, Strom, Handy und Auto und zusätzlich zum Verteilen deines Geldes auf die verschiedenen Konten.

2. Hauptkonto ING Investment-Konto und Depot

Da du langfristig sparst, weist du cleverer Weise, dass du dein Geld auch Anlegen und Investieren solltest, dafür benötigst du ein Investmentkonto und ein Depot.

3. Hauptkonto ING -> Sparkonto für viertel, halb und jährliche Ausgaben

Versicherungen, GEZ, Inspektionen für dein Auto, fallen nur in unregelmäßigen Abständen an, sollten aber jeden Monat in Teilen mit angespart werden.

4. Nebenkonto DKB jeweils ein Sparkonto für jedes Sparziel

Für jedes Sparziel dient genau ein Sparkonto, das du auch genau nach dein Sparziel benennen kannst. So hast du immer im Blick wie weit du davon entfernt bist.

5. Nebenkonto DKB für deinen Notfallfonds

Für unvorhersehbare Zwischenfälle, solltest du dir immer einen Notfallfonds von wenigstens 3 – 6 Monatsgehältern ansparen, so haut dir so schnell keiner die Füße weg und du kannst sogar mal Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit in Kauf nehmen.

5. Nebenkonto DKB für deinen Geldmagneten

Der Geldmagnet dient zur Geldvermehrung und darf niemals angerührt werden.

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2 Antworten

  1. […] ING DiBa vs DKB: Welches Girokonto hat die Nase vorn, das erfährst du in diesem Girokonto Vergleich. […]

  2. […] Comdirect vs DKB…. Sind dir alle Aspekte sehr wichtig, besteht auch die Möglichkeit beide in einem Mehr-Kontenmodell zu führen, schließlich sind ab einem Geldeingang von 700 € […]

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